
Forderungen der Handwerkskammer für die Zukunft
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.11.2023 07:24
Die Aachener Handwerkskammer fordert deutliche Verbesserungen für ihre Betriebe in der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen. Bei der Herbst-Vollversammlung der Kammer in Düren hat Präsident Marco Herwartz gesagt, dass es höchste Zeit werde, mit der Rettung der Baubranche zu beginnen. Sie werde nicht nur dringend gebraucht, sondern sei systemrelevant.
Für alle Bereiche müsse der bürokratische Aufwand weniger werden. Anstatt die Klimawende voranzubringen, müssten sich die Betriebe mit immer neuen Vorschriften und Auflagen auseinandersetzen. Das Handwerk fordert deshalb ein Entbürokratisierungsgesetz.
Um den Fachkräftemangel besser anzugehen, sollen die Vorteile von Handwerksberufen besser an Jugendliche, Eltern und Schulen gebracht werden. Es gebe hervorragende Karrieremöglichkeiten und die Arbeit im Handwerk mache glücklich. Herwartz verweist dabei auf eine Studie der IKK classic. Die zeigt, dass im Handwerk 80 Prozent der Beschäftigten mit ihrer Arbeit zufrieden sind, während es im Bundesschnitt aller Beschäftigten nur 55 Prozent seien.