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Förderprojekt zur grenzüberschreitenden Mobilität endet
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Förderprojekt zur grenzüberschreitenden Mobilität endet

Fünf Jahre lang hat der Aachener Verkehrsverbund mit 14 Partnern aus der Euregio Maas-Rhein im Projekt "EMR Connect" die grenzüberschreitende Mobilität in der Euregio Maas-Rhein verbessert. Im Juni wird das Projekt abgeschlossen, jetzt wurde Bilanz gezogen.

So wurde unter anderem ein grenzüberschreitendes Fahrgastinfosystem geschaffen mit Echtzeitdaten für fast alle ÖPNV-Verbindungen in der Euregio Maas-Rhein. Außerdem ist das Semester-Ticket für Aachener Studenten bis nach Maastricht ausgeweitet oder ein grenzüberschreitendes Fahrradticket eingeführt worden.

Weitere Maßnahmen:

  • Vorarbeit für die ab Dezember 2023 verkehrende direkte Zugverbindung zwischen Aachen und Lüttich
  • Best-Practice Workshops für das grenzüberschreitende voneinander lernen in der Verkehrsplanung
  • Schaffung eines grenzüberschreitenden Fahrrad-Tickets (euregioticket Fahrrad)
  • Marketing und Information zu gültigen Tarifen und nutzbaren Tickets zum Betriebsstart der direkten Zugverbindung zwischen Aachen und Maastricht (RE18)
  • Integration der Buslinie 350 zwischen Aachen und Vaals in den AVV-Tarif
  • Vorstudie zur Schaffung der bargeldlosen Zahlungsmöglichkeit in ASEAG-Bussen

„Im Rahmen des Projekts EMR Connect konnten viele Barrieren der grenzüberschreitenden Mobilität abgebaut und für den Fahrgast spürbare Verbesserungen erzielt werden. Nun gilt es, die Arbeit fortzusetzen und das Ziel einer grenzenlosen Mobilität in der Euregio Maas-Rhein nachhaltig zu verfolgen“, so Dr. Dominik Elsmann, Leiter der Euregionalen Koordinierungsstelle beim AVV. „Um auch in Zukunft Maßnahmen im Themenfeld Mobilität umzusetzen und Bürgern in der Euregio Maas-Rhein das grenzüberschreitende Reisen weiter zu erleichtern, wird der AVV sich im Rahmen der neuen Förderperiode Interreg 6 um Mittel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen.“

Das Projekt „emr connect“ wird im Rahmen des Interreg V-A Euregio Maas-Rhein Programms durchgeführt und mit 2,3 Mio. Euro durch die Europäische Union und den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung mitfinanziert.

Veröffentlicht: Freitag, 12.05.2023 06:27

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