
NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen hat am Freitag in Roetgen einen neuen "Fire Fighter" vorgestellt, ein Spezialfahrzeug zum Bekämpfen von Waldbränden.
Der Fire Fighter ist der zweite seiner Art in NRW, er ist beim Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde in Hürtgenwald stationiert und ab sofort einsatzbereit.
Sein 10.000 Liter-Wassertank ist auf einem „Forwarder“, einem Tragschlepper für Holz, befestigt. Es dauert nur sieben Minuten, bis der Tank befüllt ist. Der Wasserwerfer kann – via Fernbedienung – aus bis zu 100 Metern Entfernung gesteuert werden und spritzt bis zu 900 Liter Wasser pro Minute – bis zu 50 Meter weit. Dabei ist er mit einem möglichen Wendekreis von 360 Grad sehr flexibel. Das Forstfahrzeug hat auch keine Schwierigkeiten, abseits der Waldwege zu fahren.
Der Fire Fighter soll künftig die örtlichen Feuerwehren bei Löscharbeiten im Wald unterstützen. Perspektivisch soll das Fahrzeug auch grenzüberschreitend im Aachener Dreiländereck zum Einsatz kommen.
Ministerin Silke Gorißen weiter: „Das Risiko für Wald- und Vegetationsbrände ist in den vergangenen Jahren auch in Nordrhein-Westfalen angestiegen. Daher sind eine starke Waldbrandvorbeugung und Waldbrandbekämpfung wichtig, um die Sicherheit von Menschen und Natur zu garantieren. Ich freue mich sehr, dass wir ein weiteres Forstfahrzeug mit 10.000-Liter-Tank und Wasserwerfer für den Einsatz bei Waldbränden vorstellen können. Zugleich sorgt eine reibungslose Zusammenarbeit im Ernstfall zwischen Forstfachleuten und Feuerwehren für den Schutz der Wälder.“



