
Die Lage im Hohen Venn hat sich über Nacht deutlich entspannt. Am Mittwochmorgen gibt es nur noch kleinere Hotspots, die glimmen und rauchen, heißt es. Es sind zwar immer noch Einsatzkräfte aus der StädteRegion zur Unterstützung da, allerdings wurde die Zahl schon reduziert.
Kreisbrandmeister Thomas Sprank ist zufrieden mit dem Ergebnis. Das Einsatzziel sei zu 200 Prozent erfüllt. Zum einen haben sie die kritische Linie, also den Übergang zwischen dem Venn und dem Nadelwald, gesichert und halten können. Außerdem haben die deutschen Kräfte die Belgier mit massiver Wasserabgabe und mit fußläufigem Personal unterstützen können, so Sprank.
Die Einsatzleitung wurde aus organisatorischen Gründen ins Amt für Rettungswesen in Simmerath verlegt. Die Blumengasse in Konzen ist dadurch wieder für den Verkehr freigegeben.
Das Feuer ist am Montagabend gegen 17:30 Uhr ausgebrochen.Die Feuerwehr geht weiter von menschlicher Unachtsamkeit aus. Das Gebiet ist rund 625 Hektar groß. Immer wieder haben verschiedene Teile davon gebrannt.



