
Fall Jens Salaw: Klare Motive und 700 Seiten-Gutachten
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.12.2025 04:50
Der 2020 unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommene Jens Salaw aus Monschau-Kalterherberg ist vermutlich von mehreren Personen körperlich misshandelt worden und an den Verletzungen gestorben.
Das haben die Ermittler des Instituts für angewandte Kriminalistik und Forensik herausgefunden, die den Fall seit einigen Monaten neu aufrollen.
Ihr rund 700 Seiten langes Gutachten übergeben sie jetzt der Familie von Jens und der Aachener Staatsanwaltschaft. Weitere Aspekte aus der IT-forensischen Auswertung folgen noch, sagt Richter.
Nach mehreren Aufrufen - auch hier auf Antenne AC - hatten sich weitere Zeugen mit wichtigen Hinweisen gemeldet. Mehrere Menschen, die etwas mit Jens Tod zu tun haben könnten, sind laut dem Gutachten auch namentlich bekannt.
Welches Motiv soll die Gruppe gehabt haben?
Im November war unser letztes Gespräch mit Marius Richter. Was ist seitdem passiert?
Aber:
Wie geht es jetzt weiter?
Was geschah an Karneval 2020?
Der damals 21-jährige Jens war nach Fettdonnerstag 2020 verschwunden, seine Leiche ist am Karnevalssamstag danach auf einer Wiese gefunden worden. Bisher ist die Staatsanwaltschaft von einem Erfrierungstod ausgegangen und hat deshalb keine Ermittlungen eingeleitet.
Nach seinem Auffinden kam die Vermutung auf, dass Jens Leiche auf die Wiese transportiert wurde und er wo anders gestorben sei. Das kann Marius Richter verneinen: