
Fährt künftig ein Intercity Aachen-Randstad?
Über eine Intercity-Verbindung zwischen Aachen und der niederländischen Region Randstad, zu der Amsterdam, Den Haag und Rotterdam gehören, ist am Donnerstag (26.11.20) bei einer Online-Konferenz gesprochen worden.
Daran haben neben Aachens Oberbürgermeister Sibylle Keupen auch Abgeordnete, Verwaltungsbeamte und Verkehrsexperten aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen teilgenommen.
Das niederländische Parlament in Den Haag könnte die Bahnverbindung bei ihrer Debatte über das Mehrjahresprogramm Infrastruktur, Raumplanung und Transport (MIRT) am 7. Dezember 2020 schon beschließen.
Der Intercity könnte Millionen von Menschen neue Chancen eröffnen, heißt es - für den Handel, den Arbeitsmarkt, die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen, den Einkauf, Freizeit und nachhaltigen Tourismus. Er würde die Randstad durch Süd-Limburg als "Tor zu Europa" über die Grenzen nach Aachen, ins weitere Deutschland, Belgien, Frankreich und nach ganz Europa verbinden.
Oberbürgermeisterin Keupen sagt: "Mit Branchen im Bereich der Medizintechnik, neuer Mobilität und Bildungseinrichtungen wie der RWTH Aachen und der Fernuniversität Heerlen besteht ein enormes Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Region Aachen und dem Gebiet um Heerlen, direkt an der Grenze zu den Niederlanden. Grundlage ist eine gute und schnelle Zugverbindung. Nicht nur für unsere Stadt. Die gesamte Region verdient eine Intercity-Verbindung von der Randstad nach Aachen, sie beschleunigt nicht nur den Verkehr, sondern auch die Innovationskultur in der Region."
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.2020 16:48