Anzeige
Explosion in Eschweiler: Tatverdächtiger festgenommen
© Stadt Eschweiler
Teilen: mail

Explosion in Eschweiler: Tatverdächtiger festgenommen

Veröffentlicht: Freitag, 31.03.2023 03:14

Anzeige

(Update Samstag 15:50)

Nach der heftigen Explosion in einem Haus in Eschweiler ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der Mann ist 21 Jahre alt und deutscher Nationalität. Hintergründe und Motiv werden noch ermittelt. Nach einem Antrag der Staatsanwaltschat wurde Haftbefehl gegen den Mann erlassen - unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in 15 Fällen sowie besonders schwerer Brandstiftung. Der 21-Jährige sitzt jetzt in Untersuchungshaft.


(Update 15:00)

Nach der gewaltigen Explosion in Eschweiler ist das betroffene Mehrfamilienhaus akut einsturzgefährdet. Durch die Stärke der Detonation hätte sich nach Angaben eines Statikers der hintere Bereich des Gebäudes kurz angehoben. Die Mauern hätten sich auch teilweise nach außen gebeult. Demnach sei im hinteren Bereich des Gebäudes - einer ehemaligen, nicht mehr genutzten Backstube - die Zerstörung laut Feuerwehr am größten. Ob die Explosion auch dort entstanden ist, bleibt aber unklar.


(Update 14:00)

Nach der gewaltigen Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Eschweiler schweben vier Menschen in Lebensgefahr. Darunter seien auch ein zwei Monate altes Baby und dessen Mutter. Das hat die Feuerwehr gemeinsam mit der Stadt Eschweiler bei einer Pressekonferenz am Mittag mitgeteilt. Insgesamt wurden 14 Menschen verletzt. Bei den Rettungsarbeiten verletzten sich außerdem zwei Feuerwehrleute. Es habe Brandverletzungen und Rauchgasvergiftungen gegeben.

Das betroffene Gebäude sei außerdem akut einsturzgefährdet, heißt es weiter. Derzeit laufen noch Nachlöscharbeiten mit 30 Einsatzkräften.

Die Explosionsursache ist weiterhin unklar. Vor Ort wurden zwar Gasflaschen gefunden, ob die damit was zu tun haben, ist aber noch nicht gesichert.

(Update 13:30)

Nach der verheerenden Explosion in Eschweiler hat NRW-Innenminister Herbert Reul den Einsatzkräften gedankt. Sie hätten "unter Inkaufnahme eigener Risiken alles getan, um die Bewohner des Hauses schnellstmöglich zu retten", so Reul am Freitag in Düsseldorf. Er sei in Gedanken bei den Verletzten und ihren Angehörigen. Die Ermittlungsbehörden werden jetzt klären, was zu dem Unglück geführt hat, so Reul weiter.

(Update 13:00)

Für alle von der Explosion betroffenen Menschen bietet das Aachener AWO Möbellager jetzt die Möglichkeit, kostenlos Kleidung an der Talstraße 70 abzuholen. Auch Möbel aus dem Möbellager können falls nötig mitgenommen werden. Die Verteilstation ist am Freitag bis elf Uhr geöffnet und macht ab Montag wieder um neun Uhr auf.

(Update 12:00)

Die Stadt Eschweiler hat Hotlines für Betroffene und betroffene Einzelhändler eingerichtet.

Allgemeine Telefonhotline für Betroffene:

02403/71-320

Telefonhotline für betroffene Einzelhändler:

02403/71-365

(Update 11:30)

In Eschweiler hat es am Donnerstagabend gegen 21:15 Uhr eine schwere Explosion in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Neustraße gegeben. Nach aktuellen Angaben der Polizei sind 14 Menschen, teilweise schwer verletzt, darunter ein Kind und ein Säugling. Zwei Einsatzkräfte seien darüber hinaus durch Glasscherben verletzt worden.

Die Explosion ist nach ersten Erkenntnissen durch einen Gasaustritt entstanden. Rund 20 Häuser sind ebenfalls durch die Explosion beschädigt worden. Auch Geschäfte, die gerade erst nach er Hochwasserkatastrophe wiedereröffnet hatten. In dem Haus, in dem die Explosion stattgefunden hat, hat die Feuerwehr bis tief in die Nacht einen Brand gelöscht. Demnach ist ein Hintergebäude komplett ausgebrannt. Im Erdgeschoss befand sich ein Bekleidungsgeschäft.

Der Einsatz läuft am Freitagmorgen weiter. Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt jetzt. Sie will prüfen, ob möglicherweise ein Fremdverschulden vorliegt.

Anzeige
René Costantini, Pressesprecher der Stadt EschweilerExplosion trifft Eschweiler hart
Anzeige
René Costantini, Pressesprecher der Stadt Eschweiler Aktuell (noch) keine Spenden benötigt
Anzeige
Anzeige
Anzeige