
In Aachen läuft die Evakuierung rund um die Salierallee nach Plan. Dort hat die Polizei die Zufahrtstraßen zum Räumungsgebiet gesperrt. Der Außenring soll aber erstmal befahrbar bleiben heißt es von der Stadt.
Am Mittwochabend war bei Bauarbeiten eine US-Fliegerbombe gefunden worden. Sie soll Donnerstagmittag vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Vorher müssen rund 3800 Menschen ihre Häuser verlassen. Bislang spielten alle mit, so Silke Ulrich vom Ordnungsamt der Stadt Aachen.
Vor Ort sind rund 150 Kräfte der Feuerwehr und des THWs im Einsatz. Diese unterstützen gemeinsam mit 50 Kräften von weiteren Hilfsorganisationen und rund 50 Polizisten die Kollegen des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung bei der Evakuierung des Gebiets, so Stefan Wenders von der Berufsfeuerwehr Aachen.
Schulen und KiTas im Räumungsbereich bleiben geschlossen, heißt es von der Stadt. Betroffen sind unter anderem das Pius-Gymnasium, das Rhein-Maas-Gymnasium, das Einhard Gymnasium oder die FH Aachen an der Eupener Straße.
Die Luise-Hensel-Realschule im Gillesbachtal ist als Notunterkunft vorgesehen. Wer wegen Corona in Quarantäne ist, kann in die Boulderhalle in der Kurbrunnenstraße kommen. Sobald die Bombe entschärft ist, wird die Stadt Aachen alle Bewohner informieren.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit sich telefonisch an die Hotline des Call Aachen unter der Rufnummer 0241 4320 zu wenden.





