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euregiobahn: Arbeiten nach Hochwasser dauern an
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euregiobahn: Arbeiten nach Hochwasser dauern an

Die Verkehr der Regionalbahn RB 20, der euregiobahn, ist immer noch von den Folgen des Hochwassers betroffen.

Auf den Abschnitten zwischen Stolberg Hbf und Langerwehe (Eschweiler Talbahn) sowie zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt läuft nach wie vor ein Schienenersatzverkehr mit Bussen. An der Beseitigung der Schäden wird momentan intensiv gearbeitet.

Der NVR (Nahverkehr Rheinland) und die EVS (Euregio Verkehrsschienennetz GmbH) versuchen, möglichst bald zunächst zwischen Weisweiler und Langerwehe wieder stündliche Zugfahrten anbieten zu können. Aktuell schätzt man, dass die euregiobahn voraussichtlich ab Februar zwischen Eschweiler Talbahnhof und Langerwehe einen Notbetrieb im Stundentakt aufnehmen kann. Mit einem provisorischen Betrieb auf der gesamten Eschweiler Talbahn ist nicht vor Mitte 2023 zu rechnen. Dafür müssen unter anderem eine Indebrücke und eine Stützwand in Eschweiler-Aue neugebaut werden.

Zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt hat man schon wieder einen Notbetrieb für den Güterverkehr eingerichtet. Die Züge der euregiobahn sollen ab Januar 2023 wieder provisorisch auf dem Streckenabschnitt rollen. Bis dahin muss der Schienenersatzverkehr mit Bussen aufrechterhalten werden. Hier müssen aufgrund der Beschädigungen unter anderem eine längere Stützwand und viele Bahnübergänge erneuert werden.

Auf beiden Abschnitten werden die Arbeiten außerdem dazu genutzt, die Elektrifizierung der Strecke voranzutreiben. Geplant ist, dass die Elektrifizierungsarbeiten bis Dezember 2025 abgeschlossen sind.

Veröffentlicht: Donnerstag, 14.10.2021 09:15

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