
Die Stadt Aachen hat die Weihnachtsleberwurst-Saison eröffnet.
Im Aachener Rathaus haben Oberbürgermeister Michael Ziemons und Rolf Gerrards von den Aixtra-Fleischern den offiziellen Anschnitt der originalen Aachener Weihnachtsleberwurst (auf Öcher Platt: „Öcher Chressmeslëäverwooesch“) vorgenommen.
Die Spezialität ist ein europäisch geschütztes Produkt und darf nur von Aachener Fleischern nach strengen Vorgaben hergestellt werden.
Charakteristisch sind die weihnachtlichen Gewürze wie Koriander, Kardamom und Anis sowie Nüsse, Preiselbeeren und Honig. Manchmal wird sie sogar mit Aachener Printen veredelt - die genaue Zusammensetzung bleibt aber das Geheimnis der einzelnen Fleischer.
Zur Tradition gehört auch die Wohltätigkeit: Mehrere Kilogramm der Aachener Weihnachtsleberwurst und ebenso viel Öcher Puttes (also Blutwurst) stellen die Fleischerinnungsbetriebe der Stadt als Spende für soziale Einrichtungen zur Verfügung, in diesem Jahr dem Café Kontakt des Alexianer Zentrums für seelische Gesundheit und der Franziska-Schervier-Stube.
Oberbürgermeister Michael Ziemons: „Die Weihnachtsleberwurst ist ein Produkt, mit dem ich groß geworden bin, mit dem viele Öcherinnen und Öcher groß geworden sind, und das zu Aachen dazugehört wie die Printe.“
Auch Karlswurst soll geschütztes Produkt werden
Neben der Weihnachtsleberwurst und dem Öcher Puttes wollen die Fleischer ein weiteres typisches Aachener Produkt nach vorne bringen: die Karlswurst.



