
Die deutschen Anti-Atomkraft-Initiativen wie Stop Westcastor aus Jülich vermuten, dass am kommenden Dienstag der erste der umstrittenen Castor-Transporte startet.
Sie sind nach wie vor dagegen, den hochradioaktiven Jülicher Atommüll nach Ahaus zu bringen.
Rund 4.500 Polizisten werden laut der Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Transporte absichern, die Kosten trägt das Land NRW.
Wenn der erste Castor-Transport tatsächlich am Dienstag losgeht, sind schon die ersten Proteste terminiert - unter anderem ist dann eine Dauer-Kundgebung vorm Jülicher Forschungszentrum geplant.
In Ahaus informieren am frühen Donnerstagabend (19 Uhr) die BGZ (Betreibergesellschaft des Ahauser Atommülllagers), die Genehmigungsbehörde BASE und die JEN (Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklaeranlagen) offiziell über die anrollenden Castor-Transporte.