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enwor-Arbeiten in Eilendorf: Trinkwasserleitung wird erneuert
© enwor GmbH/Ramona Kofferath
Dirk Delsemmé und Marvin Faber haben den Fortschritt der Baumaßnahme stets im Blick. Bisher liegen die Arbeiten voll im Zeitplan.
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enwor-Arbeiten in Eilendorf: Trinkwasserleitung wird erneuert

Veröffentlicht: Montag, 30.10.2023 09:42

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Für die Versorgung der Menschen im Nordkreis der StädteRegion und in Übach-Palenberg baut die enwor zur Zeit eine neue Transportleitung für den Trinkwasserbehälter Gottessegen zwischen Aachen-Eilendorf und -Verlautenheide.

In dem Behälter kommt das Wasser aus den Talsperren der Eifel an.

Die enwor verlegt auf einer Länge von insgesamt 630 Metern eine neue "DN 1.000er"-Trinkwassertransportleitung aus Stahl. Das Rohr mit 100 Zentimetern Durchmesser soll später zwei kleinere ersetzen.

„Diese beiden Leitungen mit Durchmessern von ca. 50 Zentimetern stammen noch aus dem Jahr 1910 und dürfen sozusagen bald in den wohlverdienten Ruhestand gehen“, teilt Marvin Faber aus dem enwor-Planungsteam mit. Denn obwohl eine der Eigenschaften großer Transportleitungen eben die Langlebigkeit ist, wird nach stolzen mehr als 110 Jahren vorbeugend gehandelt.

Sprich, aktuell werden jeweils rund drei Tonnen schwere und jeweils acht Meter lange Rohrstücke aneinandergeschweißt. Zusätzlich zum Stahl haben die Rohre außerdem noch eine Zementauskleidung innen sowie außen eine PE-Umhüllung und eine Faserzementmörtel-Ummantelung. Die muss nach dem Schweißvorgang wiederhergestellt werden. Pro Tag lassen sich so zwei bis drei Rohrstücke miteinander verbinden.

„Bisher liegen wir mit den Arbeiten voll im Zeitplan“, erklärt Diplom-Ingenieur Dirk Delsemmé, der Leiter des enwor-Planungsteams.

Nach Baustart Anfang Oktober, können die Arbeiten voraussichtlich Ende Januar abgeschlossen werden. „Dies gilt, wenn es weiterhin gut läuft. Ursprünglich haben wir eine Dauer bis Ende März eingeplant, weil einige Besonderheiten einkalkuliert werden mussten“, so Faber weiter.

Die Maßnahme findet unter archäologischer Begleitung statt. Außerdem wird über die Bahntrasse Aachen-Köln genau dort, wo die Bahn im Tunnel verschwindet, hinweg gebaut. Weil die Verlegung grundsätzlich über landwirtschaftlich genutzte Flächen erfolgt, ist mit keinen Einschränkungen für Autos oder den Linienverkehr zu rechnen. Radfahrer sowie Spaziergänger und Wanderer müssen allerdings derzeit eine ausgeschilderte Umleitung in Kauf nehmen. Aufgrund der Sperrung des Prunkwegs führt die Alternativroute über die Heckstraße in Eilendorf in Richtung Verlautenheide.

„Letztlich ist diese Baumaßnahme eine der größeren im enwor-Trinkwassernetz seit vielen Jahren. Auch das spricht natürlich für die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Trinkwassernetzes, die natürlich auch zukünftig erhalten bleiben soll. Die mit dem Neubau verbundenen Einschränkungen für Radler und Fußgänger bitten wir dennoch zu entschuldigen“, so Delsemmé.

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Dirk Delsemmé und Marvin Faber haben den Fortschritt der Baumaßnahme stets im Blick. Bisher liegen die Arbeiten voll im Zeitplan.

© enwor GmbH/Ramona Kofferath

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Die Teilstücke der Transportleitung sind jeweils acht Meter lang und drei Tonnen schwer. Großes Gerät ist also gefragt, um die Leitung entsprechend einzubringen.

© enwor GmbH/Ramona Kofferath

enwor-Arbeiten in Eilendorf: Trinkwasserleitung wird erneuert

Bei den Schweißarbeiten ist höchste Genauigkeit gefragt. Jeweils zwei Stahlschweißer arbeiten parallel.

© enwor GmbH/Ramona Kofferath

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