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Eifel: Beliebter Wander- und Radweg gesperrt
© Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber
Weil durch Arbeiten im steilen Gelände die Gefahr von Steinschlag besteht, muss der darunterliegende Oberseerandweg zeitweise gesperrt werden. Beim Rückbau von ehemals forstlich genutzten Wegen lockert ein Bagger den Boden auf und stellt das ursprüngliche Geländeprofil wieder her. Das unterstützt die natürliche Entwicklung und trägt zur Beruhigung dieser Bereiche bei.
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Eifel: Beliebter Wander- und Radweg gesperrt

Veröffentlicht: Dienstag, 16.03.2021 12:27

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Im Nationalpark Eifel ist ab sofort ein beliebter Wanderweg am Rursee werktags gesperrt.

Es handelt sich um den Rad- und Wanderweg zwischen dem Staudamm Paulushof bei Rurberg und der Urftstaumauer. Oberhalb des Wegs wird momentan mit einem Bagger ein parallel verlaufender, ehemaliger Weg zurückgebaut - und es kann in dem sehr steilen Gelände zu Steinschlag kommen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März. Für Wanderer ist vor Ort eine Umleitung ausgeschildert, die allerdings sehr steil und für Radfahrer nicht geeignet ist.

Wer unter der Woche zwischen 8 und 15 Uhr zur Urftstaumauer radeln möchte, hat drei Möglichkeiten: Vom Internationalen Platz Vogelsang über die Victor-Neels-Brücke, von Gemünd über den Urftuferrandweg oder von Einruhr entlang der Ost-und Südseite des Obersees. 

Unabhängig von dieser Sperrung wird der Oberseerandweg voraussichtlich nach den NRW-Osterferien erneut nicht passierbar sein: Zur Verbesserung des Wegezustands wird dann ein neuer Oberflächenbelag aufgebracht.

Zum Hintergrund der Arbeiten:

Der Rückbau von ehemals forstlich genutzten Wegen ist Teil eines mehrjährigen Renaturierungsprojekts im Entwicklungs-Nationalpark Eifel. Mit einem Bagger lockern Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung die Schotterdecke und den verdichteten Boden auf und stellen das ursprüngliche Geländeprofil wieder her. Das macht es der Vegetation möglich, sich wieder frei zu entfalten. Neben Pflanzen profitieren auch Tiere vom Rückbau zu naturnahen Lebensräumen: So stellen Wege Barrieren dar, die Tiere in ihren Wanderbewegungen stören können. Insbesondere Insekten - wie etwa Laufkäfer - werden von Wegen oftmals abgehalten, weitere Lebensräume zu erreichen. Das offizielle Wander- und Radwegenetz ist vom Rückbau nicht betroffen.

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Eifel: Beliebter Wander- und Radweg gesperrt
© Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber
Weil durch Arbeiten im steilen Gelände die Gefahr von Steinschlag besteht, muss der darunterliegende Oberseerandweg zeitweise gesperrt werden. Beim Rückbau von ehemals forstlich genutzten Wegen lockert ein Bagger den Boden auf und stellt das ursprüngliche Geländeprofil wieder her. Das unterstützt die natürliche Entwicklung und trägt zur Beruhigung dieser Bereiche bei.
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