
Wer sich im Diözesanrat der Katholiken Aachen engagiert, darf nicht die AfD und andere rechtsextreme oder völkische Gruppierungen unterstützen.
Das steht im neuen Unvereinbarkeitsbeschluss des Diözesanrats.
Er fordert gleichzeitig alle Christen und kirchlichen Institutionen in Deutschland und insbesondere hier im Bistum Aachen dazu auf, sich aktiv für eine offene, solidarische und inklusive Gesellschaft und gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen.
Als Diözesanrat der Katholiken trete man ein für die grundlegenden Werte des christlichen Glaubens, insbesondere der Nächstenliebe, des Respekts und der Solidarität, heißt es zu Begründung. Angesichts der politischen Entwicklungen und Äußerungen, die im Widerspruch zum Evangelium und den daraus abgeleiteten Werten stünden, und unter Berücksichtigung der Programmatik und Positionen der Alternative für Deutschland (AfD), die wiederholt gegen die Grundsätze der Humanität, Toleranz und Menschenrechte verstoßen habe, erachtet der Diözesanrat es als notwendig und unabdingbar, eine klare Haltung gegenüber der AfD einzunehmen.
Der Rat fordert außerdem seine Mitglieder auf, sich weiterhin für eine Politik zu engagieren, die sich an den Prinzipien des Evangeliums orientiert und sich für die Schwächsten und Benachteiligten in unserer Gesellschaft einsetzt.