
Die Reit-WM in Aachen ist vorbei.
Zum Abschluss gab’s für die deutschen Springreiter noch einen Dämpfer. Nach Gold im Team verpassten sie im Einzel die Medaillen. Daniel Deußer war vor dem Finale sogar noch Erster, rutschte nach Fehlern aber auf Platz sechs ab. Marcus Ehning wurde Siebter, Sophie Hinners Neunte.
Pech hatte auch Richard Vogel: Sein Pferd United Touch verweigerte im Finale an einer Mauer.
Einzelweltmeister bei den Springreitern wurde vor 40.000 Zuschauern schließlich der Schweizer Steve Guerdat auf "Dynamix de Belheme", Silber ging an den Belgier Thibeau Spits auf "Impress-K van't Kattenheye Z", die Bronzemedaille wurde dem Briten Harry Charles auf "LT Holst Freda" umgehängt.
Trotzdem fällt die deutsche WM-Bilanz insgesamt stark aus. Das Team holte 20 Medaillen: sieben davon in Gold, fünf in Silber und acht in Bronze. Damit liegt Deutschland klar auf Platz eins im Medaillenspiegel.
Auch die Veranstalter ziehen ein positives Fazit. Rund 500.000 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe in sechs Disziplinen.
Sehr gut besucht waren auch die Veranstaltungen beim Rahmenprogramm in der Aachener Innenstadt.