Demo zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine

UPDATE Freitagnachmittag: Dem Aufruf zur Demo sind trotz des miesen Wetters viele gefolgt. Laut einer ersten Schätzung der Aachener Polizei nehmen etwa 1.500 Menschen teil. Später sind es laut Schätzung der Aachener Zeitung sogar bis zu 2.500 Teilnehmer gewesen.


Anlässlich des Jahrestags des russischen Überfalls auf die Ukraine findet in Aachen am Freitagnachmittag eine größere Demo statt.

Veranstalter ist der Verein "Ukrainer in Aachen", auch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ruft zur Teilnahme auf.

Die Demo steht ebenso wie viele weitere Aktionen weltweit am Jahrestag unter dem Hashtag-Motto "#LightWillwinOverDarkness" ("Das Licht wird über die Dunkelheit siegen").

Dabei will man aufmerksam machen auf Gräueltaten der russischen Truppe und darauf, dass die Ukraine nicht nur sich selbst, sondern auch Europa verteidigt.

Beginn der Demo ist um 16:30 Uhr an der Hackländerstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs. Anschließend zieht sie über Vereinsstraße, Römerstraße, Bahnhofplatz, Leydelstraße, Wallstraße, Theaterstraße, Theaterplatz, Kapuzinergraben, Friedrich-Wilhelm-Platz, Peterstraße, Kurhausstraße und Großkölnstraße bis zum Markt. Die Abschlusskundgebung läuft dann voraussichtlich ab 17:40 Uhr etwa am Katschhof und soll bis etwa 19 Uhr dauern.

Laut der Aachener Polizei werden rund 1.300 Teilnehmer erwartet.

An der Abschlusskundgebung nehmen u.a. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die Bundestagsabgeordneten Ye-One Rhie (SPD) und Lukas Benner (Bündnis 90/Die Grünen), der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Jürgen Linden, und weitere Vertreter des öffentlichen Lebens teil.

Der Verein "Ukrainer in Aachen" bittet um Unterstützung seiner Anliegen, indem man ein Plakat (Motiv siehe Bild oben) am Fenster aufhängt oder sein Fenster bzw. Gebäude in den ukrainischen Nationalfarben blau und gelb beleuchtet.

Im Rahmen dieser Kampagne werden auch die "Postcards from Ukraine" vom 22.2. bis zum 26.2.2023 im Aachener Centre Charlemagne ausgestellt. Das Projekt "Postcards from Ukraine" vom Ukrainian Institute hat zum Ziel, die Schäden an der ukrainischen Kultur zu dokumentieren und aufzuzeigen, was die russischen Truppen durch Bombardierungen und Beschuss verursacht haben. Weitere Informationen über dieses Projekt findet man unter postcards-from-ukraine/

Demo zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs

© Antenne AC
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