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Castor-Brandbrief an Reul
© Marita Boslar/Stop Westcastor
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Castor-Brandbrief an Reul

Veröffentlicht: Mittwoch, 19.11.2025 10:44

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Die deutschen Anti-Atomkraft-Initiativen wie StopWestcastor aus Jülich haben NRW-Innenminister Reul in einem Brandbrief scharf kritisiert.

Sie werfen ihm vor, widersprüchliche Aussagen zu den geplanten Castor-Transporten von Jülich nach Ahaus gemacht zu haben und fordern eine klare Stellungnahme.

Die Initiativen planen Proteste und fordern, alle polizeilichen Vorbereitungen für die Transporte zu stoppen, solange die Gerichte noch nicht entschieden haben.

„Wir sind einfach nur entsetzt: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine Stellvertreterin Mona Neubaur (Grüne) verweigern jedes Gespräch mit der Bevölkerung. Und wenn der Innenminister jetzt den Eindruck zulässt, er wolle sich auch über laufende Gerichtsverfahren hinwegsetzen, dann wird klar, dass den Befürwortern der Castor-Transporte die Argumente ausgegangen sind. Die Gewerkschaft der Polizei hat mit ihrer Kritik vollkommen recht – Atommülltransporte von A nach B ohne eine Klärung der Endlagerfrage sind eine „sinnlose Mammutaufgabe“ und damit „Wahnsinn“", so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich. 

Am Tag des ersten Castor-Transports soll um 18 Uhr in Jülich vor dem Forschungszentrum eine Kundgebung stattfinden. Auch am Tag nach der Verkündung des Verwaltungsgerichts-Urteils soll es in Jülich spontane Mahnwachen geben. Weitere Proteste sind in Vorbereitung. 

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