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Bundesweite Corona-Antikörperstudie: Start in Aachen
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Bundesweite Corona-Antikörperstudie: Start in Aachen

In Aachen starten am Mittwoch (9.September) die Tests einer bundesweiten Corona-Antikörperstudie des Helmholtz-Instituts für Infektionsforschung. Damit ist die Städteregion Aachen die dritte von insgesamt zehn Regionen, die Teil der Studie sind. Von den ersten Untersuchungen in Reutlingen und Freiburg gibt bisher noch keine endgültigen Ergebnisse. Was man aber schon weiß: Die Anzahl der Menschen, die Antikörper in sich tragen, liegt in diesen Regionen in einem einstelligen Prozentbereich.

In der Städteregion Aachen sollen insgesamt knapp 3000 zufällig ausgewählten Menschen aus der Region untersucht werden - aus Aachen, Stolberg, Eschweiler, Würselen und Herzogenrath. Mit einem neuen Testverfahren sollen dabei besonders genaue und zuverlässige Ergebnisse erzielt werden. Die Tests sollen bis zum 20. Oktober abgeschlossen werden. Ab November sollen dann erste Ergebnisse aus der Region bekanntgegeben werden. Mit Hilfe dieser Ergebnisse soll ein besserer Überblick über die tatsächliche Infektionsrate und den Immunstatus in der Bevölkerung geschaffen werden. Außerdem sollen Präventionsmaßnahmen optimiert werden - vor allem eine genauere Untersuchung der Risikogruppe und somit zum Beispiel eine genauere Zielgruppe für erste Impfungen sollen dadurch ermöglicht werden.

Die Durchführung der Tests erfolgt durch die Johanniter. Neben der Blutabnahme für die Analyse der Antikörper wird auch ein Interview mit jedem Studienteilnehmer durchgeführt: Zu wirtschaftlichen und beruflichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und die Akzeptanz der Corona -Maßnahmen.

Veröffentlicht: Montag, 07.09.2020 19:46

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