Anzeige
"Brückengipfel" gefordert
© Radio MK
Teilen: mail

"Brückengipfel" gefordert

Nach dem Desaster um die inzwischen abgerissene Rahmede-Talbrücke warnen Industrie und Handel vor einer Sperrung vieler alter Brücken auch im Rheinland.

Die Industrie- und Handelskammern im Rheinland haben gemeinsam mit dem Institut für Straßenwesen der RWTH Aachen die verfügbaren Daten von rund 6500 Brücken in der Trägerschaft von Bund und Land ausgewertet. Rund 1000 davon haben die beiden schlechtesten Traglastnoten erhalten.

Die IHKs fordern jetzt einen Brückengipfel von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer und ein Sondervermögen von zehn Milliarden Euro für den Neubau von Brücken. In einer Stellungnahme sagte Krischer "von nun an gilt Erhalt vor Neubau".

Laut Studie könnte der Bau von Brücken durch kürzere Planungsprozesse verbessert werden. Demnach verzögerten starre, lange Verfahren sowie fehlende Personalkapazitäten die Instandhaltungsmaßnahmen.

Veröffentlicht: Freitag, 19.05.2023 05:43

Anzeige
Anzeige
Anzeige