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Blei und PAK in Kleingartenanlage
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Blei und PAK in Kleingartenanlage

Bei Bodenuntersuchungen der Aachener Kleingartenanlage Kannegießertal sind schädliche Stoffe entdeckt worden.

Im Februar 2022 hat die Untere Bodenschutzbehörde in zwei Gartenparzellen erhöhte Werte des Schwermetalls Blei und von "polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)" entdeckt. Das könne beim Anbau von Nutzpflanzen und auch im Hinblick auf Kleinkinder eine Rolle spielen, heißt es.

Die Stadt Aachen hat weitere Untersuchungen als Vorsichtsmaßnahme angekündigt.

Pächter könnten ihre Gärten aber weiter nutzen, so die Stadt. Sie sollten allerdings gewisse Regeln und Empfehlungen beachten:

Bei erhöhten Schadstoffgehalten des Bodens können Nutzpflanzen über ihre Wurzeln Schadstoffe aufnehmen. Das geschieht bei den einzelnen Pflanzen- oder Gemüsearten aber unterschiedlich stark. Es gibt Gemüsesorten, die nur eingeschränkt gepflanzt werden können und andere, die vor dem Verzehr nur gründlich geputzt werden sollten.

Schadstoffhaltige Schwermetalle kommen in Böden in geringem Maße auch natürlich vor. Der erhöhte Schadstoffgehalt geht vermutlich in erster Linie auf Materialien wie Bauschuttreste, Aschen und Schlacken zurück, die als bodenfremde Bestandteile in den Böden gefunden worden sind. Hierdurch können Schadstoffe wie Blei und PAK in erhöhten Konzentrationen im Boden auftreten.

Veröffentlicht: Montag, 25.04.2022 12:08

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