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Bitte Wildtier-Nachwuchs in Ruhe lassen!
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Bitte Wildtier-Nachwuchs in Ruhe lassen!

Das Aachener Forstamt weist aktuell darauf hin, dass im Wald und auf Wiesen die Brut- und Setzzeit der heimischen Wildtiere läuft.

Der Nachwuchs von Rehen und Co. ist jetzt besonders gefährdet - sowohl durch natürliche Feinde als auch durch Menschen. 

Viele Wildtiere legen ihren Nachwuchs in den ersten Wochen nach der Geburt an einer für sie sicheren Stelle ab und suchen dann nach Nahrung. Und selbst wenn die Mutter längere Zeit wegbleibt, sind Rehkitze weder verwaist noch krank. Die Rehmutter ("Ricke") kennt den Aufenthaltsort ihres Kitzes, sie finden sich gegenseitig durch Fiepslaute.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen im Wald meinen, das Jungtier sei verlassen. Sie nehmen es dann auf und wollen es versorgen oder zum Forstamt bringen. Dies ist allerdings falsch verstandene Tierliebe. BItte auf keinen Fall die Tiere anfassen! Die Kitze und auch andere junge Wildtiere nehmen den menschlichen Geruch an und werden dann von den Müttern verstoßen. 

Das Forstamt empfiehlt: „Beobachten Sie das Tier und die Umgebung in Ruhe. Wer unsicher ist, kann den Fundort dem städtischen Gemeindeforstamt mitteilen, unter der Rufnummer 0241 432-36611.“

Die Forstverwaltung bittet vor allem Hundehalter, ihre Hunde in den nächsten Wochen im Wald angeleint zu lassen. Tragende Wildtiere und Jungtiere sind eine leichte Beute. Auch wenn ein Hund dem Wild keine Verletzung zufügt, greift er massiv in den Lebensraum ein. Er beunruhigt und jagt die Tiere vollkommen unnötig.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.05.2021 09:03

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