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AVV: Weniger Fahrgäste durch Corona
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AVV: Weniger Fahrgäste durch Corona

Das Corona-Jahr 2020 hat dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) Mindereinnahmen von bis zu 18 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr beschert.

Im Bartarif habe der Rückgang der Einnahmen zeitweise über 90 Prozent betragen, teilt der AVV mit.

Insgesamt sind deutlich weniger Menschen mit Bus und Bahn gefahren - auch auf den grenzüberschreitenden Linien. Gleichzeitig hat der AVV in diesem Jahr für Hygienemaßnahmen mehr Geld ausgeben müssen.

Momentan liege die Auslastung zwischen 45 und 60 Prozent des Niveaus vor der Corona-Krise, heißt es.

Der Rettungsschirm der Bundesregierung müsse auch 2021 fortgesetzt werden - laut AVV-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek ist er von "existenzieller Bedeutung für die ÖPNV-Branche".

Trotz Corona gebe es keinen Anlass zur Sorge hinsichtlich der Nutzung von Bus und Bahn, so der AVV. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen aus dem In- und Ausland, beispielsweise des Robert-Koch-Instituts, des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen oder der Charité, hätten den Nachweis erbracht, dass das Infektionsrisiko im ÖPNV vergleichsweise gering sei.

Veröffentlicht: Montag, 14.12.2020 13:04

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