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Ausbau der Kita-Betreuung ab Donnerstag
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Ausbau der Kita-Betreuung ab Donnerstag

Ab Donnerstag können in NRW wieder mehr Kinder in die Kita oder zu Tagesmüttern. Das stufenweise Öffnungskonzept sieht vor, zunächst vor allem Vorschulkinder aus sozial benachteiligten Familien und Kinder mit besonderem Förderbedarf wieder zu betreuen. Auch in der Städteregion Aachen wird die Kita-Notbetreuung weiter ausgebaut. In Baesweiler und der Nordeifel, also in Monschau, Roetgen und Simmerath, können ab Donnerstag rund 290 weitere Kinder betreut werden.

Das betrifft

  • Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket,
  • Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind
  • sowie auch die Kindertagespflegestellen für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben.

Im nächsten Schritt folgen ab dem 28. Mai alle weiteren Vorschulkinder. Das betrifft in den vier Kommunen rund 490 weitere Kinder, die dann in den Kitas betreut werden können.

Damit können ab Ende Mai wieder mehr als ein Drittel aller Kita-Kinder in die tägliche Betreuung.

Im Juni soll dann allen weiteren Kindern zumindest tageweise der Besuch in der Kita ermöglicht werden. Über den genauen Umfang dieser Ausweitung kann zum jetzigen Zeitpunkt auch für die vier Jugendamtskommunen der StädteRegion keine verlässliche Aussage getroffen werden.

„Wir verstehen die schwierige Situation, in der sich Eltern zurzeit befinden sehr gut“, sagt der Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der StädteRegion Aachen, Sebastian Heyn. „Wir bemühen uns alle gemeinsam mit den Fachkräften vor Ort, so schnell es geht wieder möglichst viele Kinder verlässlich zu betreuen. Allerdings haben wir aufgrund der bekannten Hygiene- und Schutzanforderungen zumindest noch bis in den Sommer hinein andere Rahmenbedingungen. Wir müssen kleinere Gruppen bilden und rund ein Viertel der Erzieherinnen und Erzieher gehört den verschiedenen Risikogruppen an. An einen normalen Betrieb ist also derzeit beim besten Willen noch nicht zu denken."

Veröffentlicht: Dienstag, 12.05.2020 15:49

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