
Die ASten von RWTH und FH, die Allgemeinen Studierendenausschüsse, kritisieren, dass die Mensapreisbremse in Aachen nicht ankommt.
Das Land hat den Studierendenwerken 6,4 Millionen Euro Fördergeld aus dem Sondervermögen "Krisenbewältigung" gezahlt.
Allerdings wird das Geld nur für Erhöhungen gewährt, die ab 2023 erfolgt sind. Das Mensaessen in Aachen kostet schon seit Juni 2022 mehr. Andere Studierendenwerke in NRW, die die Preise erst dieses Jahr angehoben haben, bekommen die Fördermittel.
Auch der im Semesterbeitrag enthaltene Sozialbeitrag ist in Aachen schon vor 2023 erhöht worden, so dass auch der nicht förderfähig ist.
In der Mitteilung von Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes heißt es aber: "Ein Mensaessen muss für alle Studentinnen und Studenten bezahlbar bleiben.“
Weil das für Studierende in Aachen nicht zu gelten scheine, fordern die ASten vom Land, die Förderrichtlinien zu überarbeiten. So könne man sicherzustellen, dass alle Studierenden gleichermaßen von der Krisenhilfe profitieren können. Die bisherige Regelung erscheine weder gerecht noch stringent und stehe im Widerspruch zu den erklärten Zielen der Ministerin, so die ASten weiter.
(Foto: Die Mensa Academica an der Turmstraße in Aachen.)