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ASEAG hat neue Leitstelle
© ASEAG/Niklas Birk
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ASEAG hat neue Leitstelle

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Seit dieser Woche hat die ASEAG in Aachen eine neue Leitstelle in ihrem zentralen Betriebsgelände in der Neuköllner Straße.

Von dort aus wird der gesamte Busverkehr für Aachen und die StädteRegion gesteuert.

Durch die neue Technik können die Disponenten jetzt schneller auf Störungen reagieren und Fahrgäste zeitnah informieren.

Knapp 910.000 Euro hat die neue Leitstelle gekostet, sie ist in elf Monaten gebaut worden. Das Land NRW und der Zweckverband go.Rheinland haben gut 730.000 Euro dazu gegeben.

In der Leitstelle laufen täglich alle Infos zum Busbetrieb zusammen. Rund 500 Busse sind in der Rush Hour gleichzeitig unterwegs, jeden Tag gehen etwa 1.500 Funkgespräche und 600 Telefonate ein. Rund 300 Vorfälle werden bearbeitet, die von zugeparkten Bushaltestellen über Unfälle bis hin zu Wintereinbrüchen reichen können.

Die neue Leitstelle ist so gebaut, dass sie noch wachsen kann. Perspektivisch könnten von da aus auch die Regiotram oder autonome Fahrzeuge überwacht werden.

„Die Leitstelle ist heute ein digitaler Knotenpunkt und nicht mehr nur eine Disposition. Es geht nicht nur darum, ob reagiert wird, sondern wie schnell und präzise. Und eine Leitstelle funktioniert nur mit engagierten und hochqualifizierten Menschen. Sie treffen täglich Entscheidungen, oft unter erheblichem Zeitdruck. Deshalb war es uns wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die sie bestmöglich unterstützen: fachlich, technisch und menschlich”, sagt Alexander Carl, der Fachbereichsleiter Betriebsplanung und -steuerung bei der ASEAG.

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