
In Aachen am Büchel laufen seit Mitte Dezember momentan zwei archäologische Grabungen - gut ein Jahr nach den ersten Sondierungen dort.
Die Grabungen im Bereich hinter dem Parkhaus sind Teil einer größeren Vorerkundung des gesamten Büchelareals.
Bisher sind dort zwar keine römischen Siedlungsreste gefunden worden, aber immerhin einige kleine römerzeitliche Einzelfunde wie Keramikscherben. Daneben sind unter anderem auch mittelalterliche Gruben und Mauerreste entdeckt worden, die auf die damalige Nutzung des Gebietes rund um den Büchel für handwerkliche Arbeiten schließen lassen.
Der Hingucker der aktuellen Grabung ist laut der Stadt ein rund 30 Zentimeter großer, sehr gut erhaltener Krug. Grabungsleiter Kunze datiert ihn auf das 13. Jahrhundert und sagt, es sei vielleicht ein Hinweis auf eine mittelalterliche Schankwirtschaft. Außerdem sind noch gut erhaltene Reste eines frühneuzeitlich-neuzeitlichen Kellergewölbes gefunden worden.


