
In Aachen unter dem Münsterplatz graben Archäologen momentan Teile des Areals der römischen Heilbäder aus und hoffen auf weitere Erkenntnisse über das Leben im frühen Mittalalter.
Die Grabungen laufen in zwei freien Baumfeldern wenige Meter neben dem Dom.
Dabei rechnen die Experten mit weiteren Funden aus unterschiedlichen Epochen der Aachener Stadtgeschichte.
Aachens Stadtarchäologe Andreas Schaub hat uns das erklärt:
Schon nach zwei Tagen Grabungszeit gibt es erste Ergebnisse: Einen Zahn, bemalte Keramik und zwei barocke Tabakpfeifen aus Pfeifenton entdeckten die Fachleute bisher.
Die geborgenen Fundstücke werden nach Abschluss der Arbeiten wissenschaftlich ausgewertet und in das Depot des Landschaftsverbands überführt. Einzelne Funde könnten später auch in Aachener Museen ausgestellt werden.
Aufgefallen sind die neuen Funde vorm Neupflanzen von Bäumen, die Sturmschäden aufwiesen.









