
Arbeitsmarkt: Ukraine-Krieg wirkt sich mehr und mehr aus
Die Arbeitslosenquote für die Städteregion Aachen ist im Juli leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent gestiegen (-0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresmonat). 22.059 Menschen sind hier ohne Job gewesen.
„Im Juli wird der saisontypische Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf unseren Arbeitsmarkt verstärkt. Seit dem 1. Juni können Ukrainerinnen und Ukrainer bei den Jobcentern in der Region Leistungen erhalten und erscheinen nun sukzessive in unserer Statistik. Trotz gestiegener Arbeitslosenzahlen ist die Arbeitskräftenachfrage ungebrochen hoch. Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin extrem aufnahmefähig, insbesondere für Fachkräfte“, sagt Günter Sevenich, Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Aachen-Düren.
Die Quoten im Einzelnen (Veränderung zum Vormonat):
- Aachen: 8,1 % (+0,1 Prozentpunkt)
- Stolberg: 7,3 % (+0,1 Prozentpunkt)
- Alsdorf: 6,6 % (+0,3 Prozentpunkte)
- Eschweiler: 6,8 % (+0,2 Prozentpunkte)
- Monschau: 3,8 % (+0,3 Prozentpunkte)
Bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 107.000 auf 2,47 Millionen hochgegangen, die Quote ist um 0,2 Punkte auf 5,4 Prozent gestiegen, hat die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitgeteilt.
Veröffentlicht: Freitag, 29.07.2022 08:11