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Anklage wegen "Maharaja"-Feuer
© Antenne AC
Das Justizzentrum Aachen, in dem sich auch das Landgericht befindet.
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Anklage wegen "Maharaja"-Feuer

Veröffentlicht: Dienstag, 30.06.2026 14:01

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(Update)

Wegen des Brandanschlags auf das frühere Aachener Restaurant "Maharaja" vor rund einem Jahr hat die Aachener Staatsanwaltschaft jetzt Anklage am Landgericht erhoben gegen die beiden Söhne des damaligen Betreibers.

Den 21 und 34 Jahre alten Männern wird u.a. schwere Brandstiftung vorgeworden - und auch versuchter Mord, denn wenn sich das Feuer seinerzeit weiter ausgebreitet hätte, hätten schlafende Personen im Haus sterben können.

Dazu sind die beiden angeklagt wegen Betrugs. Sie hätten sich als Opfer rechtsextremer Gewalt darstellen wollen und deswegen eine Spendenkampagne initiiert, so das Landgericht, dabei seien auch schon über 33.000 Euro an Spenden eingegangen.

Außerdem steht ein möglicher Versicherungsbetrug in der Anklage, auch wenn die Versicherungssumme noch nicht ausgezahlt worden sei.

Laut Anklageschrift haben die beiden Angeklagten 2025 gemeinsam mit ihrem Vater das indische Restaurant betrieben, das sich in finanziellen Schwierigkeiten befand. Die beiden Angeklagten sollen deshalb am 26.6.2025 in den frühen Morgenstunden im Restaurant mit roter Farbe u.a. Hakenkreuze an die Wände gesprüht haben sowie ausländerfeindliche Parolen und anschließend im Gastraum des Restaurants ein Feuer entzündet haben. Danach sollen sie sich vom Tatort entfernt haben. Weil ein Zeuge das Feuer bemerkt und die Feuerwehr informiert habe, habe der Brand rechtzeitig gelöscht werden können, bevor Personen verletzt werden konnten.

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