
Am Aachener Landgericht werden mehrere größere Fälle verhandelt
Am Aachener Landgericht werden momentan mehrere größere Fälle verhandelt.
Im Prozess gegen den Vater aus Alsdorf-Mariadorf, dem vorgeworfen wird, seinen sechs Monate alten Sohn mit massiver Gewalt getötet zu haben, stehen am Freitag
die Plädoyers an. Die Urteilsverkündung ist auf den 10. September vertagt worden. Das Kind ist im März an den Folgen eines Schädelbruchs gestorben, der Mann ist zu der Zeit mit dem Säugling allein in der Wohnung gewesen. Er bestreitet die Vorwürfe, die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor.
Desweiteren hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der vor knapp drei Jahren einen Taxifahrer bedroht haben soll. Allerdings ist der Angeklagte zunächst nicht erschienen und dann vorgeführt worden, so das die Verhandlung später angefangen hat. Der Mann soll gemeinsam mit einem Mittäter von Köln mit einem Taxi nach Düren gefahren sein. Als die beiden die Fahrt am Ende nicht bezahlen wollten, soll es zu einer Auseinandersetzung mit dem Taxifahrer gekommen sein, bei der der sogar mit einem Messer bedroht worden ist. Laut Anklage soll die Tat geplant gewesen sein. Der Angeklagte muss sich wegen vorsätzlicher Körperverletzung verantworten.
Außerdem muss sich ein Mann aus Düren für sexuellen Missbrauch von Kindern verantworten. Die Fälle liegen schon mehr als 20 Jahre zurück. Das Opfer ist die Tochter der ehemaligen Lebensgefährtin des Angeklagten.
Sie hatte ihn erst jetzt angezeigt. Der Angeklagte soll sie über fünf Jahre hinweg unsittlich berührt und
zu unsittlichen Berührungen gezwungen haben.
Das Opfer war zum Zeitpunkt der Taten 4-9 Jahre alt.
Veröffentlicht: Freitag, 30.08.2019 06:37