
Die Stadt Alsdorf und ihr Integrationsrat haben ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt.
Im Tierpark hat man zehn Bäume symbolisch für die Opfer des rechtsterroristischen NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) und einen weiteren symbolischen Baum für alle Opfer rechtsextremistischer Gewalttaten in Deutschland gepflanzt.
Dazu ist noch ein erklärendes Schild angebracht und feierlich enthüllt worden.
Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders hat dabei vor dem Erstarken der Fremdenfeindlichkeit gewarnt. Es gelte, deutlich Position zu beziehen gegen die Gefahr des rechten Terrors, dessen Akteure immer skrupelloser würden.
An der feierlichen Enthüllung des Schilds haben neben dem Bürgermeister auch die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl, der Dezernent für Soziales und Gesundheit der Städteregion Aachen, Michael Ziemons, Mevlüt Zorlu, der Vorsitzende des Alsdorfer Integrationsrats und der türkische Generalkonsul Turhan Kaya aus Köln sowie Tayfun Keltek, der Vorsitzende des Landesintegrationsrats NRW, teilgenommen.
