
Alemannia-Fan: Anklage wegen versuchten Mordes
Ein Herzogenrather aus der Fanszene von Alemannia Aachen wird sich möglicherweise wegen versuchten Mordes verantworten müssen.
Einen entsprechenden Bericht der Aachener Zeitung hat uns das Aachener Landgericht bestätigt.
Demnach hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen Hooligan erhoben und das Landgericht muss jetzt prüfen, ob es die Anklage zulässt.
Der heute 33-jährige Verdächtige soll nach dem Mittelrheinpokal-Finale 2019 in Bonn einen Ordner fast zu Tode gewürgt haben. Im Anschluss an das von Alemannia gewonnene Endspiel haben damals hunderte Aachener Fans den Platz gestürmt (siehe Foto). Der Ordner soll dem Herzogenrather den Weg zum Tor versperrt haben, woraufhin der Verdächtige ihn an dessen Leibchen bis zur Ohnmacht gewürgt haben soll.
Laut den Infos der Aachener Zeitung hat es bis zur Anklage so lange gedauert, weil der Herzogenrather zwischenzeitlich unter anderem eine Haftstrafe wegen Zwangsprostitution und Menschenhandels abzusitzen hatte und die Ermittlungen erst danach wieder Fahrt aufgenommen hätten.
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.04.2023 13:12