
Aktuelle Corona-Fallzahlen in der StädteRegion Aachen
In der StädteRegion Aachen sind aktuell 55 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bislang gibt es hier 91 Todesfälle. Ab nächster Woche ist das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli an Werktagen nur noch von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Hotline (0241/5198-7500) anrufen.
Veröffentlicht: Freitag, 22.05.2020 07:55
Weitere Infos der Krisenstäbe
Aktuelle Coronaschutzverordnung:
Die Coronaschutzverordnung wurde erneut aktualisiert und gilt aktuell bis zum 5. Juni 2020. Bildungsveranstaltungen in Schulen sind nun wieder grundsätzlich möglich und die Regelungen zu „atmungsintensiven Proben“ im Musikbereich wurden angepasst. Auch der Betrieb von Tattoo- und Piercingstudios und die Nutzung von Duschen und Umkleiden in Fitnessstudios sind unter Auflagen wieder erlaubt. Neben weiteren Anpassungen und redaktionellen Änderungen beinhaltet die Verordnung nun unter anderem Klarstellungen für standesamtliche Trauungen und erlaubt das Picknicken. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt untersagt.
Abstrichzentrum:
Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ändert, an die aktuelle Lage angepasst, ab dem 25. Mai die Öffnungszeiten. Das Zentrum am Tivoli ist ab kommenden Montag an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Die Empfehlung des Robert Koch-Instituts sieht derzeit vor, dass sich alle Personen, die Krankheitssymptome (Fieber, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmackssinn verändert oder verloren) aufweisen, testen lassen können.
Appell:
Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Weiter gilt, dass auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich sind. Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten und appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.
Corona-Maßnahmen Niederlande:
Obwohl der niederländische Ansatz zur Bekämpfung der Corona-Verbreitung seit dem 11. Mai etwas gelockert wurde, ist immer noch eine Notverordnung in Kraft. Wer sich nicht an die Notverordnung hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 390 Euro pro Person. Die üblichen Hygieneregeln und Abstandsregeln gelten für alle in den Niederlanden.
Wer in ein Geschäft, einen Vergnügungspark oder ein Naturschutzgebiet geht, hat darauf zu achten, dass Menschenmassen und große Gruppen zu verhindern – und falls sie doch entstehen - zu meiden sind. Die zuständige Behörde kann bei wachsenden Besucherzahlen beschließen, bestimmte Standorte zu schließen. Das gilt zum Beispiel für Campingplätze, Erholungsparks, Parks, Naturreservate, Strände. Auch der öffentliche Verkehr in den Niederlanden läuft noch nicht nach normalen Fahrplänen. Appell: Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel nur, wenn es wirklich nötig ist, vermeiden Sie den Berufsverkehr und geben Sie sich gegenseitig Raum! In Zug, Bus und U-Bahn wird empfohlen, nicht-medizinische Mundschutzkappen zu tragen. Ab dem 1. Juni ist dies obligatorisch.
Bürgertelefon:
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline unter 0241/510051 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet