
Aachens Polizeipräsident antwortet Klimaaktivisten
Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach hätte sich gewünscht, dass sich die Räumung von Lützerath hätte vermeiden lassen. Aber sie sei - nach allem was er wisse- leider unvermeidlich. Das hat er den Klimaaktivisten geantwortet, die ihm vor drei Wochen einen offenen Brief geschrieben und rund 32.000 Untschriften gegen die Räumung von Lützerath übergeben hatten.
Die Polizei Aachen setze auf Transparenz, Deeskalation und Kommunikation. Weinspach rief die Klimaaktivisten dazu auf, bei dem Protest gegen eine Räumung keine Straftaten zu begehen und keine unverantwortlichen Risiken heraufzubeschwören oder einzugehen.
Er habe große Achtung vor dem Einsatz derer, die sich an dieser Petition beteiligt haben, so Weinspach. Demnach teile er deren Sorge vor einer weiteren Erderwärmung. Gleichzeitig müsse er aber immer wieder darauf hinweisen, dass die Polizei Aachen nicht darüber entscheidet OB Lützerath geräumt wird, sondern nur über die Art und Weise, WIE diese Entscheidung polizeilich umgesetzt bzw. durchgesetzt wird.
Dabei sei für die Polizei das Wichtigste, dass die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet wird.
Lützerath soll nach dem 10. Januar geräumt werden.
Veröffentlicht: Montag, 02.01.2023 09:22