
Wie kann man dem Wohnraummangel in der Region entgegen wirken? Darüber haben am Donnerstagabend in Aachen Bürgermeister mehrerer Kommunen mit Bürgern und Experten aus Politik und Wissenschaft diskutiert. Beim ersten Aachener Zukunftsforum zum Thema Wohnen.
Demnach werde es für Geringverdienende, Familien und Studenten in vielen Kommunen immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Auch Grundstücke werden knapp, so Monschaus Bürgermeisterin Carmen Krämer. Eine Lösung sei es zum Beispiel, weg vom einstöckigen Bauen zu kommen. Auch neue Wohnkonzepte wie ein Zusammenleben von Studenten und älteren Menschen seien denkbar.
Beim Aachener Zukunftsforum zum Thema Wohnen haben auf Einladung der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am Donnerstag, 24. November, ab 18 Uhr im Krönungssaal des Aachener Rathauses ürgermeister Dr. Benjamin Fadavian (Herzogenrath), Bürgermeisterin Nadine Leonhardt (Eschweiler), Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer (Monschau) sowie Jean-Paul Kompier (Vaals) und Mario Pitz (Schöffe Gemeinde Raeren) mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung zum Thema „Wohnen für alle – ist die Region die Lösung?“ diskutiert.
Hintergrund
Städtischer Wohnraum ist knapp und bezahlbare Wohnungen in den Großstädten sind absolute Mangelware. Die Mieten entwickeln sich immer weiter nach oben. Seit Jahren steigen die Preise für Wohneigentum, zudem fällt öffentlich-geförderter Wohnraum aus der Bindung. Wohnbauflächen sind rar. In Aachen, wie in zahlreichen anderen Großstädten auch, wird es für Geringverdienende, Familien und Studierende immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Vor diesem Hintergrund kommt der interkommunalen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Wohnraumentwicklung in Zukunft eine neue Bedeutung zu.

