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Aachener Reaktionen auf Ungarn-Wahl
© EPPGroup
Sabine Verheyen, CDU-MdEP aus Aachen
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Aachener Reaktionen auf Ungarn-Wahl

Veröffentlicht: Montag, 13.04.2026 09:49

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(Update)

Nach der Wahl in Ungarn, bei der Rechtsanwalt Peter Magyar den bisherigen Regierungschef Viktor Orban nach 16 Jahren abgelöst hat, haben die heimischen Europapolitiker aus Aachen reagiert.

Sabine Verheyen von der CDU, die Vizepräsidentin des Europaparlaments, hofft, dass die Zeit der schwierigen Zusammenarbeit mit dem Land nun vorbei ist.

Daniel Freund, Europaabgeordneter der Grünen, sieht sich in seinem schon länger andauernden Engagement gegen Orban bestätigt.


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Verheyen: Hoffen auf politischen Neuanfang

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Die Aachener Vizepräsidentin des Europaparlaments, Sabine Verheyen, hofft nach den Wahlen in Ungarn auf einen politischen Neuanfang.

Denn die vergangenen Jahre seien in dem Land von einem Rückbau rechtsstaatlicher Strukturen, Konflikten mit EU-Institutionen und einer insgesamt schwierigen Europapolitik geprägt gewesen.

Jetzt, so Verheyen, bestehe die Chance, rechtsstaatliche Standards wieder zu stärken, die Unabhängigkeit der Justiz zu sichern und Ungarn als verlässlichen Partner in der EU neu aufzustellen.

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Freund: Kämpfen lohnt sich

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Der Aachener Europaabgeordnete Daniel Freund von den Grünen sieht in Ungarns Wahl mit der Orban-Niederlage einen Sieg für die Demokratie.

Freund hat im EU-Parlament lange und erfolgreich daran gearbeitet, Orbáns Regierung die EU-Milliarden einzufrieren.

Für ihn ist das Wahl-Ergbenis auch ein Zeichen dafür, dass man autokratische Systeme abwählen kann und sich der Kampf gegen sie lohnt. Um ähnliche Entwicklungen in Europa künftig zu verhindern, müsse die EU jetzt das Prinzip der Einstimmigkeit abschaffen, so Freund.

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Aachener Reaktionen auf Ungarn-Wahl
© European Parliament
Daniel Freund, MdEP, von den Grünen
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