
Aachen sucht bezahlbaren Wohnraum
Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums bleibt die größte wohnungspolitische Herausforderung in Aachen.
Das hat die Stadt in ihrem neuen Wohnungsmarktbericht festgestellt.
Deswegen hat sie kürzlich schon die Quote für öffentlich geförderten Wohnraum bei Neubauten von 30 auf 40 Prozent erhöht.
Es gibt immer weniger günstige und immer mehr teure Wohnungen, gleichzeitig steigt die Zahl der Wohnungssuchenden. Und weil auch immer mehr Studenten in Aachen leben, sind vor allem Wohnungen für eine Person gefragt.
Ein Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass bis Ende 2019 in der Stadt circa 4.500 Wohneinheiten fehlen, bis Ende 2035 müssten insgesamt sogar mehr als 10.000 Wohnungen neu gebaut werden.
Bauland ist mittlerweile ein knappes und teures Gut. Der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss der Stadt will deshalb am frühen Dienstagabend nach Möglichkeiten suchen, noch verbleibende freie Flächen besser zu nutzen.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.09.2019 13:04