
In Aachen will die grün-rote Koalition die Schulwege für Kinder sicherer machen.
Das soll aufgrund eines neuen Erlasses der Landesverkehrsministeriums in enger Zusammenarbeit mit den Schulen, Elternschaften und Schülervertretungen geschehen.
Durch "Elterntaxis" kommt es vor einigen Schulen immer wieder zu kritischen Situationen - und laut der Aachener Polizei besteht auf den Schulwegen hier ein „hohes Gefährdungspotenzial“.
Grüne und SPD betonen daher, dass Kinder ihren Schulweg eigenständig bewältigen sollen. Als schwächste Verkehrsteilnehmer seien sie besonders zu schützen.
Die beiden mobilitätspolitischen Sprecher der Koalition, Kaj Neumann (Grüne) und Jan van den Hurk (SPD), sind dafür, eine Sicherheitszone einzurichten für 30 bis 45 Minuten zu Schulbeginn und -ende. So könne man kritische Situationen entschärfen, habe sich in anderen Städten gezeigt.
Allerdings will man auch die Möglichkeit von Einzel-Ausnahmegenehmigungen (zum Beispiel für Anwohner) prüfen.