
Die Stadt Aachen möchte jetzt im Dezember auch Besucher durch Kunstaktionen anlocken. Zwei Aktionen hat das Citymanagement im sogenannten "Kreativort Innenstadt" ins Leben gerufen.
Zum einen ist ein Pop-Up-Kreativshop mit dem Namen "Kunst und so" in der Großkölnstraße (62) eröffnet worden. Dort stellen 20 Künstler und Kulturschaffende ihre Werke aus und verkaufen sie auch.
Zum anderen haben die Künstler Noah Kauertz und Sven OIiver Hollatz auf der Fassade des früheren "Lust for Life" ein größeres Streetart-Gemälde angebracht, bei dem sie sich von der unter dem Gebäude liegenden Rosenquelle haben inspirieren lassen.
Pop-Up-Kreativshop „Kunst und so“:
Der Pop-Up-Kreativshop „Kunst und so“ ist in einem leerstehenden Lokal an der Großkölnstraße 62 entstanden. Werke aus den verschiedensten Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft, darunter Design, Illustration, Kinderliteratur und Kunst, kann man dort kaufen. Sie stammen unter anderem von Alfred Neuwald, dem kreativen Kopf hinter der Comicreihe „Karl der Kleine“, dem Illustratoren-Duo Annika Kuhn und Martin Grolms vom Label „Printe“, der Manufaktur „Laserkatze“, die Designprodukte aus dem Lasercutter herstellt, und weiteren Künstlerinnen und Künstlern des Atelierhauses Aachen. - „Kunst und so“ ist noch bis kurz vor Weihnachten mittwochs bis samstags zwischen 13 bis 19 Uhr geöffnet.
Streetart-Gemälde auf der „Lust for Life“-Fassade:
Direkt um die Ecke findet die zweite Aktion im Rahmen von urbaner Kreativität statt. Die Künstler Noah Kauertz und „APHE“ alias Sven Oliver Hollatz haben über mehrere Tage ein großes Streetart-Gemälde auf der Fassade des ehemaligen „Lust for Life“ angebracht. Die beiden Künstler, die für ihre realistischen Darstellungen von Szenen und Motiven im Großformat bekannt sind, haben das Thema Quellen künstlerisch in Szene gesetzt: „Bei Streetart denkt man meistens an gesprayte Bilder. Wir malen tatsächlich mit Pinsel und Farbe auf der 20 Meter langen und über 3 Meter hohen Wand. Wichtig war uns bei dem Motiv, mit der Architektur des Gebäudes zu spielen, die Farben der Umgebung und das Thema Wasser aufzugreifen. Denn unter dem Gebäude gibt es eine versteckte Quelle – die Rosenquelle. Das haben wir als Inspiration mitgenommen“, erzählt Noah Kauertz.




