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Aachen in grün: Soli mit Geflüchteten
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Aachen in grün: Soli mit Geflüchteten

Am kommenden Sonntag, dem 3. Advent, strahlen in Aachen das Rathaus und der Katschhof von innen grün.

Anlass ist eine Aktion der Anwohner im polnisch-belarussischen Grenzgebiet, die grüne Lichter leuchten lassen, um den Schutzsuchenden Unterstützung zu signalisieren. Viele deutsche Städte sind aufgerufen, sich der Aktion anzuschließen.

Aachen wird deswegen am Sonntag von 14 Uhr bis Mitternacht die untere Etage des Rathauses zum Katschhof hin und auch die Fenster der Fraktionsbüros Richtung Katschof grün beleuchten. Oberbürgermeisterin Keupen und die Ratsfraktionen wollen so auf die menschenunwürdige Situation der Geflüchteten an der polnisch-belarussischen Grenze hinweisen.

Im Mai hat die Stadt Aachen schon die Resolution „Aachen wird sicherer Hafen“ beschlossen. Darin heißt es unter anderem: „Seenotrettung ist kein Verbrechen. Der Rat der Stadt fordert alle in Bund, Land und Europa Verantwortlichen auf, Flüchtlingen aus der Seenotrettung zu helfen. Wie viele andere Kommunen in Deutschland unterstützt auch die Stadt Aachen die Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“, die sich damit bereit erklärt, auch weiterhin Geflüchtete aufzunehmen und Willkommenskultur zu leben.“

„Mit der Aktion am 3. Advent“, so Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, „zeigen wir Solidarität mit den Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze und machen gleichzeitig deutlich, dass der sichere Hafen in Aachen nicht nur auf dem Papier besteht.“

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.12.2021 14:57

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