
Aachen hat Nachholbedarf bei Sicherheit und Sauberkeit
In Sachen Sauberkeit und Sicherheit gibt es in der Aachener Innenstadt Nachholbedarf. Das ist ein Ergebnis der Studie "Vitale Innenstädte 2022" der IFH Köln, die der Märkte- und Aktionskreis Aachen City jetzt im Wirtschaftsausschuss der Stadt vorgestellt hat.
Kritisiert wurden teils aggressive Bettelei sowie die Erreichbarkeit der Innenstadt, so MAC-Geschäftsführer Till Schüler zu Antenne AC. Demnach bereiten die vielen Baustellen gerade den kleinen Geschäften Probleme, weil die Kunden ausbleiben.
So seien vor allem in der Jakobstraße viele inhabergeführte Geschäfte kaum noch erreichbar. Menschen von auswärts finden sich in den Baustellen nicht mehr zurecht und fahren dann womöglich zum Shoppen lieber nach Düren, so Schüler.
Die vergangene Herbst- und Wintersaison sei erfolgreich gewesen. Demnach haben Einzelhandel und Tourismus davon profitiert, dass Coronauflagen entfallen waren. Sowohl das Aachen September Special mit der großen Bühne im Elisengarten und den Walking Acts als auch der Aachener Weihnachtsmarkt seien sehr gut angenommen worden und haben den Einzelhandel beflügelt. Der Einzelhandel sei aber noch nicht wieder auf Vor-Coronaniveau von 2019, so Schüler.
Demnach müsse in Aachen vor allem die Viertelkultur weiter unterstützt werden, wie in der Annastraße, der Großkölnstraße, der Hotmannspief oder der Hartmannstraße. Hier gebe es viele engagierte Menschen.
Außerdem würden große Leerstände kleine Leerstände nach sich ziehen, wie z.B. am Dahmengraben oder auch an der unteren Adalbertstraße.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.04.2023 06:18