
Die Fachhochschule Aachen erhält 60 Millionen Euro aus dem "Nordrhein-Westfalen-Plan" des Landes NRW.
Damit kauft die FH vier Gebäude auf ihrem Campus Eupener Straße. Wissenschaftsministerin Ina Brandes hat am Montag Rektor Thomas Ritz die Förderzusage überreicht.
Für die Bereich Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotik will die Fachhochschule einen neuen modernen Campus für innovative Lehr- und Forschungsformen entwickeln - mit offenen Gruppenräumen, digitaler Gebäudesteuerung und einem neuen Makerspace. Ziel ist eine „Präsenzhochschule 2.0", in der Studierende und Wissenschaftler spontan zusammenkommen und neue Ideen entstehen können.
Am Standort Eupener Straße befinden sich die beiden größten und profilierten Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Wirtschaftswissenschaften. Die Fachbereiche sind stark nachgefragt und haben zuletzt zu einem Aufwuchs an Studienplätzen in neu geschaffenen Studiengängen an der FH und zu interdisziplinärer Zusammenarbeit beigetragen. Wichtiges Entwicklungspotenzial liegt im Schwerpunkt der Digitalisierung mit dem „Institut für Digitalisierung“ (IDA) und dem „Institut für Mobile Autonome Systeme und Kognitive Robotik“ (MASKOR). Vor Ort wird beispielsweise zu „autonomem Fahren“ und „Virtual Reality in Science and Industry“ geforscht.
Stimmen:
- FH-Rektor Thomas Ritz: „Es ist ein gutes Signal an die Gesellschaft, dass wir das Geld, welches wir uns bei den kommenden Generationen leihen, in deren Zukunft investieren. Am Campus Eupener Straße setzen wir die Vision um, einen Ort für Transformation und neue Formen der Zusammenarbeit an der FH Aachen zu schaffen.“
- FH-Kanzler Volker Stempel: „Der Campus Eupener Straße soll schwerpunktmäßig zu einem Campus für Digitalisierung, Unternehmertum, Transfer und Gründen entwickelt werden. Damit zeigen wir, dass Digitalität und Präsenz zusammengehören. Wir möchten das Konzept Präsenzhochschule 2.0 am Campus Eupener Straße pilothaft umsetzen.“