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42 % mit Covid-Langzeitfolgen - vor allem Ärmere betroffen
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42 % mit Covid-Langzeitfolgen - vor allem Ärmere betroffen

Veröffentlicht: Dienstag, 14.09.2021 14:10

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An Corona-Folgeschäden leiden 42 Prozent der Gesamtbevölkerung hier in unserer Region.

Das steht in der bundesweit ersten lokalen Corona-Sozialstudie, die Gesundheitsdezernent Michael Ziemons jetzt beim Fachforum Sozialplanung der StädteRegion vorgestellt hat. Dafür sind Erkrankte und Menschen in Quarantäne, aber auch ein repräsentativer Bevölkerungsschnitt, befragt worden.

Finanziell und sozial Schwächere sind demnach deutlich schlechter durch die Pandemie gekommen. Sie hätten beispielsweise weniger von Hilfsangeboten profitiert und erlebten gleichzeitig Armut als Dauerstress. Die sozialen Folgen der Pandemie würden uns noch lange beschäftigen - und es sei viel zu tun, um das wieder aufzuholen.

Weitere Gründe für die größeren Auswirkungen auf ärmere Menschen seien auch in sozialem Stress, der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes oder den Problemem beim Verbinden von Homeoffice und Homeschooling zu suchen.

Neben finanziell Schwachen seien auch Frauen häufiger von Covid-Langzeitfolgen betroffen. (Fast die Hälfte aller Frauen leiden unter langfristigen Schäden, nur 35% aller Männer haben das angegeben.)

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Michael Ziemons, Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen
42 % mit Covid-Langzeitfolgen
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Michael Ziemons, Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen
Finanziell Schwache schlechter durch Pandemie gekommen
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