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3RIDES: Ärger um Hindernisse auf Rennstrecke
© Leon van Bon
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3RIDES: Ärger um Hindernisse auf Rennstrecke

Beim ersten deutschen Gravel-Radrennen am Samstag im Rahmen des Aachener 3RIDES-Festivals sollen Unbekannte Absperrgitter auf die Rennstrecke geschoben haben.

Der frühere Radcross-Weltmeister Mike Kluge, der bei dem Event als Sicherungsperson mit einem E-Bike die Strecke vorab prüfte, ist während der ersten Runde von den insgesamt vier Hindernissen überrascht worden. Weil er ein paar Hundert Meter Vorsprung auf die Teilnehmer hatte, konnte er die Gitter aber noch rechtzeitig zur Seite räumen und so eine potentiell lebensgefährdende Situation im Rennen entschärfen, heißt es.

Auf der abgesperrten Rennstrecke nördlich des CHIO-Geländes hatte das 3RIDES-Team in der Nacht auf Samstag die behördlich nachgeforderten Drängelgitter für die Absperrung der Knotenpunkte eingerichtet und damit die Strecke zusätzlich abgesperrt, um Kreuzungen zu sichern.

Die Organisatoren gehen von einem absichtlichen Anschlag auf die Strecke aus. Einer der Fahrer aus der Spitzengruppe hat sich nach dem Vorkommnis im Wald für einen Abbruch seines Rennens entschieden, weil es zu gefährlich sei, und Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei gestellt. Die Organisatoren prüfen, ob sie ebenfalls eine Anzeige stellen.

Außerdem sollen sich an verschiedenen Stellen Spaziergänger, Menschen mit Hunden und auch E-Biker über die Einschränkungen hinweggesetzt und sich auf der gesperrten Rennstrecke gefährlich bewegt haben. Auch das habe in Anbetracht eines 1.100 Teilnehmer großen Fahrerfelds eine unmittelbare Gefahr dargestellt.

Veröffentlicht: Montag, 15.05.2023 09:11

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