
Das zurückliegende Jahr 2025 war hier bei uns wieder überdurchschnittlich warm.
Das meldet das Geographische Institut der RWTH aufgrund der Werte seiner Klimamessstation Aachen-Hörn (siehe Foto).
Die Jahresmitteltemperatur von 12,0 Grad Celsius hat knapp den Wert des Vorjahres von 11,9 Grad überschritten.
Besonders warm war es im Juno, der mit durchschnittlich 20,5 Grad Celsius nicht nur der wärmste Monat des Jahres war, sondern auch 3,2 Grad wärmer war als das Mittel der Jahre 1991 bis 2020.
Weitere Infos des Geographische Instituts der RWTH:
Den Trend unterstreicht auch die Zahl der Hitzetage: Insgesamt wurden 11 Tage mit Temperaturen von mindestens 30 Grad Celsius registriert – drei mehr als im Mittel 1991-2020. An zwei Tagen Anfang Juli stieg die Lufttemperatur sogar auf über 35 Grad Celsius, mit einem Jahreshöchstwert von 37,9 Grad am 2. Juli. Diese Entwicklung entspricht dem langfristig beobachteten Erwärmungstrend.
Beim Niederschlag zeigte sich 2025 ein unausgeglichenes Bild. Während der Jahresbeginn vergleichsweise nass war und im Januar sogar an neun aufeinanderfolgenden Tagen eine geschlossene Schneedecke gemessen wurde, folgte im Frühjahr eine ausgeprägte Trockenphase. Besonders der Februar (18 Millimeter) und März (5,2 Millimeter) fielen mit sehr geringen Niederschlagsmengen auf. Auch die Monate April bis Juni waren vergleichsweise trocken. Insgesamt wurden von Februar bis Juni lediglich 167 Millimeter Niederschlag registriert.
Erst in der zweiten Jahreshälfte nahm der Niederschlag wieder deutlich zu, sodass die Jahressumme mit 761 Millimetern am Ende nur moderat unter dem langjährigen Mittel von 852 Millimetern (1991-2020) lag. Die höchste Niederschlagsmenge in 24 Stunden wurde am 9. September mit 42,7 Millimetern registriert. An einem einzigen Tag fiel damit mehr als die Hälfte eines durchschnittlichen Monatsniederschlags in Aachen.