
(Update)
Im Rheinischen Revier machen am Dienstag Anti-Braunkohle-Aktivisten mit diversen Protest-Aktionen auf ihre Sache aufmerksam.
So sind am Morgen Aktivisten in den Tagebau Inden zwischen der StädteRegion Aachen und dem Kreis Düren eingedrungen. Dort haben laut RWE 46 Aktivisten den Bagger 286 besetzt. Laut der Aachener Polizei ist die Aktion am frühen Nachmittag zu Ende gegangen, die Menschen haben selbst den Bagger verlassen.
Am Kraftwerk Neurath bei Grevenbroich hat am Morgen eine dreistellige Zahl von Aktivisten Bahngleise besetzt, um die Kohlezüge zu blockieren. Die Leute, die nicht freiwillig aufgegeben haben, sind nach und nach weggetragen worden.
In der Gegend Lützerath/Keyenberg haben am Vormittag mehrere hundert Menschen in Keyenberg der Nähe des Braunkohletagebaus Garzweiler 2 eine Demo gestartet. Eine Gruppe aus der Demo ist nahe Lützerath in Richtung Abbruchkante ausgebrochen. Der Aufenthalt dort ist gefährlich und verboten. Bei den folgenden neuerlichen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten haben Beamte wieder Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt, auch Pferde waren im Einsatz, heißt es von der Polizei. Die 60 bis 70 Mann starke Gruppe ist zunächst von der Polizei eingekreist worden. Zu den Menschen, die die anschließend von dort weggetragen wurden, hat auch Greta Thunberg gehört.
Rund 100 Menschen der Aktionsgruppe "Kohle erSetzen!" haben am Mittag in Mönchengladbach-Wanlo die nördliche Hauptzufahrt zum Tagebau Garzweiler blockiert.
In Köln haben sich Mitglieder der Initiative "Letzte Generation" auf der Straße festgeklebt.
Am Mittag haben sich bei einem Protest vorm Landtag in Düsseldorf auch Menschen festgeklebt, unter anderem eine Mutter mit Kind. Auch diese Aktion ist inzwischen beendet.







